Fotograf Hendrik Gergen
Hendrik Gergen alias Kike spricht über sein Lieblingsbild aus 2015
BF: Hallo Kike, sie haben als eines Ihrer liebsten Bilder aus dem Jahr 2015 ein Sportmotiv ausgesucht. In welchem Zusammenhang ist das Foto entstanden und was macht dieses Bild für sie persönlich zu Ihrem Lieblingsbild? Kike: Das Bild ist im Zuge einer Kampagne für einen deutschen Sportartikelhersteller entstanden und wurde bereits bei der Entstehung zu einem meiner Lieblingsbilder. Ich mag die Schlichtheit, Dynamik und die klaren Linien. BF: Würden Sie sagen, dass dieses Bild Ihre Art der Fotografie charakterisiert? Was ist Ihnen generell bei Ihren Aufnahmen besonders wichtig, worauf legen Sie am meisten wert? Kike: Ich glaube, dass meine Art der Fotografie schwer auf eine Art runterzubrechen ist, da ich wahnsinnig gerne mit unterschiedlichen Stilen arbeite. Sei es eher natürlich, oder eben inszeniert. Am meisten Wert lege ich darauf, dass am Ende des Tages alle glücklich mit den Bildern sind. Wenn das ganze Team happy ist, bin ich es auch. Im Idealfall ist dann auch noch etwas portfoliotaugliches dabei, was mich dann auch selber wieder einen Schritt weiter bringt. BF: Wussten Sie eigentlich schon bei der Aufnahme, dass dies ein ganz besonderes Bild für Sie sein wird, oder hat sich das erst später im Auswahlprozess ergeben? Kike: Diese Überraschungen bei der Auswahl gibt es immer wieder und natürlich auch, dass einem Motive mit der Zeit immer besser gefallen. Eigentlich merkt man aber schon beim Fotografieren, ob es ein gutes Bild wird. Grundsätzlich widme ich mich allerdings jedem Motiv so lange, bis ich damit glücklich bin. Bei manchen ist es aber eben auch schon die erste Auslösung :) BF: Wo sehen Sie Ihren Fokus in diesem Jahr: auf Editorials, freien Strecken oder Werbeaufnahmen und welche fotografische Motivation begleitet Sie ins Jahr 2016? Gibt es schon fest geplante freie Projekte oder einen "Traumjob" in Aussicht? Kike: Ich würde dieses Jahr gerne wieder ein paar mehr freie Stecken schießen, da diese in 2015 leider etwas zu kurz gekommen sind. Abgesehen davon freue ich mich aber auf viele spannende Projekte. Gerne auch mehr aus dem Werbesektor.